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Orthodoxer Religionsunterricht in Bayern

Thema der Konferenz war der fehlende orthodoxe Religionsunterricht an den Schulen Münchens.

Orthodoxer Religionsunterricht in BayernAm 18. November 2014 haben sich wieder die Orthodoxen Geistlichen Münchens aus der griechisch-, russischen, serbischen, rumänischen, bulgarischen und der georgischen orthodoxen Kirchengemeinden der Landeshauptstadt zu ihrer Pfarrkonferenz getroffen. Die Geistlichen aus den genannten orthodoxen Kirchen gehören der Orthodoxen Weltkirche an; sie teilen mit allen orthodoxen Christen auf der Welt denselben orthodoxen Glauben.

Thema der Konferenz war der fehlende orthodoxe Religionsunterricht an den Schulen Münchens. Zu den orthodoxen Pfarreien in München gehören ca. 2.500 Schüler. Davon erhalten nur 60 Religionsunterricht, obwohl Religion ein Pflichtfach ist und auf die Erteilung von Religionsunterricht ein durch die Bayerische Verfassung und das Grundgesetz gesicherter Anspruch besteht. Die Geistlichen wollen es nicht länger hinnehmen, dass orthodoxe Schülerinnen und Schüler ohne ihre ausdrückliche Genehmigung in anderskonfessionellen Religionsunterricht geschickt werden oder überhaupt keinen Religionsunterricht erteilt bekommen. Sie bestehen darauf, dass jahrgangsübergreifende Gruppen von mindestens 5 Schülerinnen und Schülern für den orthodoxen Religionsunterricht eingerichtet werden. Dazu sollen die orthodoxen Schülerinnen und Schülern mit ihren orthodoxen Mitschülern der nächsthöheren bzw. –niedrigeren Jahrgangstufe gemeinsam Religionsunterricht erhalten. Bisher ist das zuständige Kultusministerium nur bereit, außerschulischen Sammelunterricht am Nachmittag zuzulassen, was die orthodoxen Pfarrer als Diskriminierung empfinden: Das gleiche Recht auf schulinternen Religionsunterricht soll für orthodoxe sowie für nichtorthodoxe Kinder gelten.

OPKM-ORU-Stellungnahme.pdf  

OPKM-ORU-Presseerklaerung-1-2014.pdf

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